Es war nie unser Ziel mit unseren Alpakas in die Wollproduktion zu gehen oder auf die Verbesserung derselben hin zu züchten. Vielmehr hatten wir immer die Verbesserung des Charakters im Sinn. Ziel war es ein Tier zu bekommen, mit dem man einfach umgehen und es auch zur tiergestützten Therapie einsetzen kann.

Es ist schwierig den Charakter eines Fluchttieres durch Züchtung zu verändern. Den größten Teil der "Zahmheit" erreicht man durch Zuwendung und sehr intensive Betreuung des Tieres. Aber auch der Charakter des Alpakas muss eine gewisse Disposition zum Zutraulich sein beinhalten, sonst ist alle Bemühung vergebens.

Wir haben nun das Glück mit unserem Nachwuchs Hengst "Mika" ein Tier zu haben, welches für Streicheleinheiten sehr zu haben ist. Wenn Mika im Frühjahr 2014 ausgewachsen ist werden wir durch eine Kastration diesen Trend noch verstärken. So hoffen wir erste Schritte in Richtung einer tiergestützten Therapie gehen zu können. Auch "Calea" als Flaschenalpaka (die Mutter ist aus ungeklärter Ursache gestorben) kann sich zu einem Therapietier entwickeln.

Erste Zusammentreffen von Personen, die sich in psychiatrischer Behandlung befinden und unseren Alpakas sind sehr vielversprechend verlaufen. Wir werden in Zukunft diese Begegnungen weiterführen.

Sie sind herzlich eingeladen uns zu besuchen und selbst zu schauen wie die Alpakas auf Sie oder Ihre Familie wirken.